Mittwoch, 02. Dezember 2020

Löschzug 710 Neuwahlen Löschgruppen- und Zugführer

Nachdem die Wahlen zur neuen Gruppen- und Zugführung im Spätsommer stattgefunden haben, wurden nun die Ernennungen (im kleinen Kreis) durch den Sachgebietsleiter der Freiwilligen Feuerwehr, Björn Gehre, durchgeführt.
Als Nachfolger von Tommi Loch, der im August bereits durch Peter Christöphler (Sachgebiet Freiwillige Feuerwehr) verabschiedet wurde, ist Alexander Spitzer zum neuen Zugführer gewählt worden.
Die Löschgruppen 702 Bissingheim/Wedau wird nach den Wahlen von Thorsten Hinrichs und die Löschgruppe 701 Buchholz von Kai Kappertz geleitet.
Christian Abbing und Michael Hinrichs wurden als stellvertretende Löschgruppenführer bei der LG702 ernannt.
In Buchholz wurde, zusätzlich zum amtierenden stellvertretenden Löschgruppenführer Tommy Insel, noch Sven Stoffels zum weiteren stellvertretenden Löschgruppenführer gewählt.
Wir wünschen allen Amtsinhabern des Löschzuges 710 ein gutes Gelingen und das richtige Fingerspitzengefühl für zukünftige Entscheidungen.

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Sonderlehrgang "Technische Hilfe" an der Feuerwehrschule in Duisburg Homberg. 17. Oktober 2020

Am Samstag, den 17.10. besuchten wir einen Sonderlehrgang zum Thema "Technische Hilfe" an der Feuerwehrschule in Duisburg Homberg. Da das Aufgabenspektrum der technischen Hilfe immer vielfältiger und umfangreicher wird, nutzen wir diesen Tag, um uns in die immer mehr werdenden alternativen Antriebsmittel für Kraftfahrzeuge wie Hybrid, Elektroantrieb oder die komplexer werdenden Sicherheitseinrichtungen der Fahrzeuge schulen zu lassen.
Der neue Rüstwagen der Wache 1, welcher durch die umfangreiche Sonderbeladung mit Spezialgeräten ausschließlich für die technische Hilfeleistung konzipiert ist, wurde uns hierbei detailliert vorgestellt. Insbesondere bei Unfällen mit einer Beteiligung von LKWs oder Straßenbahnen kommt solch ein Rüstwagen zum Einsatz. Da quer durch Duisburg einen Straßenbahnnetz führt, war es für uns eine lehrreiche Erfahrung. In der Praxiseinheit konnten wir den hydraulischen Schwerlastzylinder an einer Straßenbahn anwenden.
Herzlichen Dank an den Ausbilder Björn und die Kollegen vom Rüstwagen Niko und Marius, die mit viel Fachkompetenz kurzfristig eingesprungen sind und mit uns den Lehrgang durchgeführt haben!
 
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Löschzug 710 - Jahresrückblick 2019

In einem Projekt hat unsere Kameradin Melanie einen Jahresrückblick 2019 über die Aktivitäten des Löschzug 710 erstellt.
In der Zusammenfassung sind viele verschiedene Übungen, Einsätze und Aktivitäten des letzten Jahres aufgeführt.
Das umfangreiche Dokument mit 44 Seiten liegt hier als pdf zum Download. Schaut doch mal rein!
Wir finden, Melanie hat das super professionell gemacht! 

TH Einsatzübung technische Hilfeleistung mit patientenorientierter Rettung am 15. August 2020

"The same procedure as every year" würden wir jetzt sagen, denn wie jedes Jahr fuhr die Löschgruppe Buchholz zur Autoverwertung Hönig nach Düsseldorf Flingern-Süd zu einer Übung raus. Um einen Verkehrsunfall annähernd realistisch für den Ernstfall üben zu können, bedarf es dementsprechend deformierte Fahrzeuge, die uns der Besitzer der Autoverwertung wieder zur Verfügung gestellt hat.
 
Nachdem wir uns vergangenen Dienstabend in einer theoretischen Unterrichtseinheit umfangreich mit der technischen Rettung und der so genannten "golden hour of shock" befassten, wurde dies zum heutigen Thema der Einsatzübung. Mit einer vollen HLF Besatzung und dem MTF ging es gegen 13 Uhr nach Düsseldorf. Dort ereignete sich ein inszenierter Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen und 4 verletzten Personen. Unter ihnen befand sich ein Schwerverletzter und im Fußraum eingeklemmter Fahrer, ein aus dem Rücksitz geschleudertes Kind und zwei leichter verletzten Insassen, die sich selbst befreien und rettungsdienstlich versorgt werden konnten. Das vermisste Kind konnte unweit der Unfallstelle durch die Besatzung des MTFs gefunden und versorgt werden. Hauptaugenmerk der HLF-Gruppe lag auf einen erschütterungsarmen Zugang zum eingeklemmten Fahrer, sowie einer patientenschonenden Rettung aus dem Fahrzeug.
Neben den beiden schweren Rettungsgeräten Schere und Spreizer kam heute auch der hydraulische Rettungszylinder zum Einsatz, mit dessen Hilfe die Fahrzeugfront angehoben und die eingeklemmten Beine des Fahrers befreit werden konnten. Nach rund 30 Minuten konnte der Patient achsengerecht über eine Krankentrage durch das Fahrzeugheck gerettet werden.
 
Im Anschluss der üblichen Übungsnachbesprechung und einer kleinen Stärkungspause wurden noch zu weiteren Übungszwecken am zweiten verunfallten PKW etwaige Schnitttechniken mit Hydraulischer Schere und Spreizer durchgeführt. Hierbei lernten wir, wo man schweres Gerät idealerweise ansetzt und wie man mit verschiedenen Techniken zum gewünschten Ergebnis kommt.
Einen schnellen Abschluss fand der Übungstag leider durch eine Einsatzmeldung für den Löschzug 710. Aufgrund einer schweren Unwetterwarnung für das Duisburger Stadtgebiet wurden wir zur Verstärkung des Grundschutzes zu einer Wachbesetzung an die Feuer und Rettungswache 7 im Duisburger Süden alarmiert. Zu weiteren unwetterbedingten Einsätzen kam es glücklicherweise nicht. Gegen 18:30 Uhr war für uns dann auch die Wachbesetzung mit 16 Kameraden/in beendet.
 
Trotz unseres schnellen Abrückens aus Düsseldorf möchten wir uns an dieser Stelle besonders beim Dirk bedanken, der uns schon seit vielen Jahren sowohl sein Gelände als auch die vielen Übungsfahrzeuge zur Verfügung stellt.
 
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Einsatzübung - Brand einer Scheune mit Menschenleben in Gefahr - 07. August

Die Einsatzübung der LG701 am Freitag am Dehnenhof in Meiderich forderte die 17 Einsatzkräfte schon extrem, denn zu Beginn der Übung um 18 Uhr, hatten wir noch immer eine Außentemperatur von 34 Grad.
Folgendes Übungsszenario wurde angenommen:
Brand und starker Rauch in einer Scheune mit Stallungen, drei Arbeiter werden vermisst.
Mit vier Fahrzeugen sind wir zum Brandeinsatz nach Meiderich ausgerückt.
Die Herausforderung begann bereits aufgrund der engen Zufahrtstraße mit Sackgasse und der kleinen Hofeinfahrt für die Klasse C Fahrer der Löschfahrzeuge.
Nach der Erkundung durch die Gruppenführer wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet.
Einsatzabschnitt Menschenrettung:
Schnell wurde die Menschenrettung der vermissten Arbeiter in der Scheune durch den Gruppenführer befohlen.
Gleichzeitig wurde die Wasserversorgung aufgebaut.
Die zwei Angriff-Trupps haben bereits nach kurzer Zeit beide vermissten Arbeiter in der Scheune gefunden und auch die letzte vermisste Person wurde kurze Zeit später aus einem leerstehenden Stall an der angrenzenden Scheune geborgen.
Einsatzabschnitt Wasserversorgung und Brandbekämpfung:
Durch das LF Kats wurde Wasser aus dem Hydranten und an das HLF sowie das TLF eingespeist. Ca. 150m B-Schlauch mussten zur Wasserversorgung der Brandbekämpfung aufgebaut werden.
Nach der absolvierten Übung und Besprechung des Einsatzes gab es anschließend noch eine Einweisung zum Umgang mit Pferden, welche die Pächterin selbst für die Einsatzkräfte abhielt. Dafür stellte Sie sogar ihre Connemarastute „Pamina“ als lebendes Beispiel zur Verfügung.
Ziel der kurzen Schulung war, den Einsatzkräften einen Einblick über den Umgang mit gestressten Tieren im Falle eines Unfalls bzw. Brandes zu vermitteln.
Nach Abschluss der anstrengenden Übung bei Hitze und Unterweisung zum Verhalten von Fluchttieren, konnten sich die Kameraden mit belegten Brötchen und kühlen Getränken wieder stärken.
Ein „Herzliches Dankeschön“ noch einmal an die Familie Dehnen und Bettina Härtel, die uns diese Übung am Pferdestall in Meiderich ermöglicht haben!

 

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Wiederaufnahme Dienst und Brandsicherheitswache Stadttheater Juni

Langsam beginnt wieder der normale Dienstbetrieb im Löschzug 710!
 
Am 17.06. und 18.06. fanden die ersten offiziellen Dienste in den Löschgruppen Bissingheim und Buchholz nach dem Corona-Lockdown statt. Die Löschgruppe Buchholz hat am Donnerstagabend mit 4 Fahrzeugen vom LZ710 an der Sechs-Seen-Platte eine Übung durchgeführt. Hierbei wurde Wasser über den TLF dem See entnommen und über die Löschkanone abgegeben. Parallel wurde das LF-Kats mit Wasser vom TLF eingespeist und ein B-Rohr zur angenommenen Waldbrandbekämpfung vorgenommen.
 
Zudem übernimmt der LZ710 wieder Brandsicherheitswachen im Stadttheater Duisburg.
Aufgrund von Corona wurde der Spielbetrieb im Stadttheater und damit auch die Brandsicherheitswachen eingestellt.
Die Brandsicherheitswachen zum verbeugenden Brandschutz im Theater werden in einem rollierenden Verfahren von mehreren Duisburger Löschzügen übernommen. Am 12. und 13. Juni übernimmt die Löschgruppe Buchholz die Sicherheitswachen bei dem Schauspiel Antigone von Jean Anouilh. In der darauffolgenden Kalenderwoche werden die Wachen im Theater von der Löschgruppe Bissingheim übernommen.
 
Wir freuen uns sehr, dass nach Monaten der Feuerwehralltag – natürlich unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienevorschriften – wieder startet…
 
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Heide- und Waldfeuer Einsatz in Niederkrüchten am 20. und 24. April

Montagnacht wurde das Tanklöschfahrzeug TLF3000 vom LZ710 zur überörtlichen Hilfe in das Naturschutzgebiet bei Niederkrüchten alarmiert. Die Bereitschaft 1 wird durch Feuerwehreinheiten aus den Kreisen Kleve, Wesel und der Stadt Duisburg gebildet.
Am 20.03. sammelten sich gegen Mitternacht, die alarmierten Kräfte der Bezirksbereitschaft im Bereitstellungsraum (BSR) auf der Wache 1 an der Wintgensstr. in Duisburg. Nach Eintreffen aller Fahrzeuge im BSR, wurde die Einteilung und Einweisung für den Marschverband durchgeführt. Im Marschverband, fuhren wir in den Bereitstellungsraum nach Niederkrüchten, an die niederländische Grenze.
Die mitgeführten TLFs erhielten den Auftrag im Pendelverkehr die Einsatzstelle mit Löschwasser zu versorgen. Mit dem TLF haben wir Wasser zu der in ca. 2,5 km entfernten Einsatzstelle gebracht.
Nach einem langen Arbeitstag ging es für uns zurück nach Duisburg. Abgelöst wurden wir durch die Bezirksbereitschaft 4.

Am 24.04. um 2:30 Uhr wurde die Bezirksbereitschaft 1 ein weiteres Mal alarmiert. Erneut war der Einsatzauftrag die Waldbrandbekämpfung in Niederkrüchten. Vor Ort wurde der TLF zur Wasserversorgung, zwischen einer Wasserentnahmestelle und der Brandstelle im Pendelverkehr eingesetzt. Am 25.04. gegen Abend war der lange Einsatz für den LZ710 wieder beendet.

Bei beiden Einsätzen waren jeweils 3 Kameraden von LZ710 eingebunden, damit konnten wir einen kleinen Beitrag bei der Bekämpfung des Heide- und Waldbrand leisten.

Löschzug 710 seit dem 19. März ununterbrochen im Einsatz

Am 19.03 ging es für uns in den Einsatz um das Duisburger Katastrophenschutz-Lager zu betreiben. Unsere Aufgabe besteht, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen anderer Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Duisburg, in der logistischen Unterstützung des Führungsstabes. Der Dienstbetrieb wird durch ein Schichtsystem sichergestellt. Unter den Maßgaben des Infektionsschutzes sind täglich mehrere Kräfte, darunter Staplerfahrer und LKW-Fahrer, im Lager im Einsatz. Hinzu kam die Unterstützung durch einen Teil unseres Löschzuges bei der Einrichtung eines Nähzentrums. Auch hier sind mehrere Kolleginnen und Kollegen seit dem 04.04. im Einsatz.
 
Neben den Herausforderungen der Corona-Lage läuft unser normaler Feuerwehralltag weiter. Allerdings führen wir aktuell keine Übungsdienste durch. Um dennoch einen reibungslosen Informationsfluss im Löschzug zu gewährleisten tauschen wir uns in Telefon- und Skype-Konferenzen aus.
 
Foto: (c) Feuerwehr Duisburg - Löschzug 710: Symbolbild aus dem Katastrophenschutzlager

Vorbeugender Brandschutz Entschärfung Fliegerbombe Hochfeld 02. April

Im Bereich der Autobahnauffahrt A59 Hochfeld, wurde am Abend eine Fliegerbombe entschärft. Während der Bombenentschärfung wurde durch den Löschzug 710 mit 16 Kameraden der Brandschutz im Duisburger Süden sichergestellt, da die Hauptwache durch die Sperrung der A59, nicht in der geforderten Hilfsfrist, den Duisbuger Süden hätte erreichen können.
Der Löschzug war vor von 18:18 - 23:30 Uhr im Einsatz.

Brandeinsatz Obermarxloh 22. März

Der Löschzug 710 wurde um 03:14 Uhr zu Nachlöscharbeiten zum Recyclinghof nach Obermarxloh alarmiert.
Es brannte gelagertes Altpapier. Die Papierstapel musste mittels Bagger abgetragen werden und wurden dann sehr zeitintensiv durch einzelne Trupps abgelöscht. Wir waren mit 16 Kameraden an der Einsatzstelle.
Am nächsten Morgen, gegen 09:30 Uhr, war für uns der Einsatz beendet.
 
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